Ratgeber

Handy am Steuer: Eine tödliche Gefahr und daher streng verboten

3.5.2023

Dacia Logo

Mit dem Handy am Steuer telefonieren, kurz eine SMS lesen – Hand aufs Herz: Wer hat es nicht schon mal gemacht? Dass das verboten ist, wissen die meisten Autofahrer. Weniger bewusst sind sie sich hingegen über die tödliche Gefahr, die davon ausgeht, wegen der Handynutzung im Blindflug hinterm Steuer zu sitzen.

Wer bei Tempo 130 auf der Autobahn auch nur zwei Sekunden auf sein Handy schaut, der legt in dieser Zeit 72 Meter zurück1 – ohne den Blick auf die Fahrbahn zu richten, wohlgemerkt. Niemand würde wohl bei dieser Geschwindigkeit absichtlich für zwei Sekunden die Augen schließen. Dennoch sind Fahrer mit Handy am Steuer im Alltag noch immer häufig anzutreffen.

 

Ein fast schon sicheres Erkennungsmerkmal dafür, dass ein Autofahrer gerade sein Handy in die Hand nimmt: Bei Kolonnenfahrt auf der Autobahn wird das vorausfahrende Fahrzeug unvermittelt und ohne erkennbaren Anlass langsamer. Bei der Vorbeifahrt bewahrheitet sich dann meist die Vermutung – der Fahrer sitzt mit dem Handy am Steuer, liest eine Nachricht, beantwortet eine eingegangene SMS oder hat gerade ein Telefonat angenommen.

Handy am Steuer: die unterschätzte Gefahr

Im Vorjahr war Ablenkung und Unachtsamkeit laut Innenministerium die Ursache für jeden 4. tödlichen Verkehrsunfall in Österreich. „Nicht jeder dieser Unfälle ist Folge von Handy am Steuer. Aber Autolenker mit dem Handy am Ohr reagieren etwa um eine halbe Sekunde verzögert. Im Straßenverkehr, wo oft ein Bruchteil einer Sekunde entscheidet, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht, kann das fatale Folgen haben“, weist VCÖ-Experte Michael Schwendinger auf das stark erhöhte Unfallrisiko durch Handy am Steuer hin. Die Reaktionszeit ist vergleichbar schlecht, wie bei Alkolenker mit 0,8 Promille.2

 

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wer mit Handy am Steuer sitzt, wird vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und reagiert in einer Notsituation deutlich verzögert. 

Sichere Sache: Freisprecheinrichtungen von Dacia

Dabei gibt es eine ebenso einfache wie kostengünstige Lösung: Dank der modernen Freisprecheinrichtungen von Dacia können Autofahrer auch während der Fahrt sicher telefonieren. Je nach Ausstattung ist dieses praktische Detail bereits serienmäßig an Bord oder kann für kleines Geld nachgerüstet werden.

 

Freisprecheinrichtungen, die serienmäßig oder als zusätzliche Ausstattungsoption beim Autokauf schon fest im Fahrzeug installiert sind, überzeugen mit besonders guter Sprachqualität und Leistungsfähigkeit. Denn bei ihnen wird das Telefongespräch über das Audiosystem des Autos wiedergegeben.

 

Am komfortabelsten sind Freisprechlösungen, die ins Multimediasystem des Fahrzeugs integriert sind. Die aktuellen Dacia Modelle verfügen je nach Ausstattung über die praktischen Systeme Dacia Plug & Radio, Media Control, Media Display, Media Nav oder Media Nav Evolution

 

Bei allen Varianten ist eine Freisprecheinrichtung integriert, ebenso Bluetooth® und ein Bedienungssatellit am Lenkrad. Media Display, Media Nav und Media Nav Evolution verfügen zusätzlich über einen großen Touchscreen. Weiteres Plus: Die Systeme synchronisieren sich mit Ihrem Telefonbuch. So wählen Sie den gewünschten Kontakt ganz einfach über den Touchscreen oder die Bedienelemente am Lenkrad an.

 

Die wahrscheinlich unkomplizierteste Möglichkeit, um sicher im Auto zu telefonieren, ist die Handyhalterung. Bestes Beispiel: Bei Dacia erhältst du schon für kleines Geld eine Smartphone-Halterung für das Lüftungsgitter oder das Armaturenbrett. Das Anbringen an Lüftungsgitter, Armaturenbrett oder Frontscheibe gelingt leicht und fix – dabei ist darauf zu achten, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird. Das passende Zubehör für Ihr Dacia Modell finden Sie in unserem Zubehör-Shop.

 

Ausweitung der Verbote bei Handy am Steuer

Übrigens: Der Gesetzgeber hat die Regeln in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verschärft. Das Telefonieren während der Fahrt ist nur mit Benutzung einer Freisprecheinrichtung zulässig. Unter den Begriff "Telefonieren" fallen sowohl die Führung des Gesprächs als auch alle Handlungen zum Aufbau und zur Beendigung des Gesprächs. Daher ist sowohl das Annehmen eines Telefonats als auch das aktive Anrufen während der Fahrt nur erlaubt, sofern für das Telefonieren eine Freisprecheinrichtung verwendet wird.

 

Ebenfalls ist es verboten, das Mobiltelefon zwischen Kopf und Schulter zu fixieren und damit während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren.

 

Die Verwendung des Handys für SMS, Facebook, Musik, E-Mails, sowie sozialer Netzwerke (Facebook, Twitter, WhatsApp etc.) während des Fahrens ist ebenfalls untersagt. Nur das Telefonieren mit Freisprecheinrichtung und die Verwendung des Handys als Navigationssystem, sofern es im Wageninneren befestigt ist, ist erlaubt. Daher ist z. B. das Schreiben und das Lesen von SMS, E-Mails oder Nachrichten auf Social-Media-Kanälen sowie das Internetsurfen während der Fahrt ausdrücklich verboten und strafbar.3

Hohe Bußgelder für Handy-Sünder

Wer sein Handy während der Fahrt unzulässig verwendet, wird mit einem Organmandat von 100 Euro bestraft. Wenn die Bezahlung dieses Strafbetrags verweigert wird, erfolgt eine Anzeige an die Behörde, die eine Geldstrafe bis zu 140 Euro, im Falle der Uneinbringlichkeit eine Freiheitsstrafe bis zu 24 Stunden, verhängt.3

 

Die von der Bundesregierung vorgesehene Erhöhung der Strafe von 50 auf 100 Euro ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber die Strafhöhe steht nach wie vor in keinem Verhältnis zum Ausmaß der Gefährdung. „Handy am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann Gesundheit und Leben anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gefährden“, ruft VCÖ-Experte Schwendinger in Erinnerung. Der EU-Vergleich zeigt, dass die Strafe in etlichen Staaten ebenfalls so hoch sind, wenn nicht sogar höher. So ist für Handy am Steuer in Polen mindestens 110 Euro zu zahlen, in Rumänien und Belgien 115 Euro, in Portugal 120 Euro, in Frankreich 135, in Luxemburg 145 Euro, in Schweden 160 Euro, Italien 165 Euro, in Dänemark und Spanien jeweils 200 Euro und in den Niederlanden 350 Euro.2

 

Auch verstärkte Kontrollen sind wichtig, insbesondere im Ortsgebiet. Im Vorjahr hat die Exekutive 130.540 "Handy am Steuer"-Vergehen in Österreich geahndet, um rund 2.000 mehr als im Jahr 2021. Die meisten in Niederösterreich (28.053) vor Wien (23.605) und Oberösterreich (20.464). Wie viele Vergehen geahndet werden, hängt vor allem von der Kontrolldichte ab.2

 

 

(Stand 05/2023, Irrtümer vorbehalten)

 

1Quelle: www.rechneronline.de

2Quelle: www.vcoe.at

3Quelle: www.oesterreich.gv.at